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| Gesundheitstips für Diabetiker
Was ist Daibetes mallitus? Der Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die durch einen Insulinmangel und/oder einer Insulinresistenz gekennzeichnet ist mit der Folge eines erhöhten Blutzuckerspiegels. Die Häufigkeit zeigt steigende Tendenz. Zur Zeit sind in Deutschland mind. 5% der Bevölkerung (4 Millionen Menschen) von einem Diabetes mellitus betroffen. Typ-1-Diabetes In der Regel manifestiert sich der Typ-1-Diabetes vor dem 40. Lebensjahr mit Bevorzugung des Kindes- und Jugendalters, doch grundsätzlich kann jedes Lebensalter betroffen sein. Typische Symptome des Typ-1-Diabetes sind: -Harnflut (Polyurie) Unbehandelt führt die Erkrankung zum ketazidotischen Koma und zum Tod. Die Behandlung besteht in lebenslanger Zufuhr des fehlenden Insulins. Typ-1-Diabetes ist durch einen vollständigen Ausfall der körpereigenen Insulinproduktion gekenzeichnet. Typ-2-Diabetes In Deutschland gehören ca. 95% der Diabetiker zum Typ-2, wobei in den letzten Jahren eine Zunahme der Häufigkeit zu beachten ist. Der Ausbruch der Krankheit erfolgt meist erst nach dem 40. Lebensjahr. In letzter Zeit ist aber eine Zunahme auch bei Kindern und Jugendlichen festzstellen. Die Veranlagung, an einem Typ-2-Diabetes zu erkarnken, ist von hoher Erblichkeit. Ist ein Elternteil erkrankt, so beträgt das Erkrankungsrisiko für Kinder 40%. Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes wird ausgelöst und beschelunigt, wenn andere Risikofaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel hinzukommen. Typ-2-Diabetes tritt als Teil eines Komplexes von Symtomen auf, der als metabolisches Syndrom bezeichnet wird. Das metabolische Syndrom Hypergykämie Nüchternzucker (Plasma) >126mg/dl Feststoffwechselstörungen Trgylzeride >200mg/dl Übergewicht BMI >25kg/qm Blutdruck >140/90mmHg Hyperurikämie Harnsäure >6,4mg/dl Aufgrund der schleichenden Entwicklung des TYp-2-Diabetes fehlen meist die für den Typ-1 charakteristischen Symtome; oft zeigen sich lediglich Störungen des Allgemeinbefindens: -erhöhte Infektanfälligkeit Die Diagnose eines Typ-2-Diabetes wird häufig erst nach jahrelangem verlauf eher zufällig erstellt. In der Altergruppe der über 60-Jährigen haben vier von Zehn Personen einen unerkannten Diabetes oder eine Vorstufe. Fußpflege -Füße regelmäßig kontrollieren. ( Druckstellen, Blasen, Rötungen, Hühneraugen, Fußpilz trockene und rissige Haut, Verletzungen und Entzündungen jeglicher Art.) - Baden und waschen Sie täglich in lauwarmen Wasser bis max. 37°C - Trocknen Sie Ihre Füße sorgfältig mit einem weichen Handtuch, besonders zwischen den Zehen - Pflegen Sie Hornhautpartien (an der Ferse und Sohle) mit einer reichhaltigen Creme. - Bei schlecht heilenden oder entzündeten Wunden sofort zum Arzt gehen. Fit mit Diabetes - Einhalten der ärztlichen Therapie. - Gesunde, bewußte Ernährung (Vitamine, Mineralstoffe, zuckerfrei, fettarm) - Ausreichende Bewegung.
LEBENSQUALITÄT MIT DIABETES Den Blutzucker selbst kontrollieren - mit modernen Geräten ein Kinderspiel Hyperglykämie (Überzuckerung) Anzeichen erhöhter Blutzuckerwerte - gesteigertes Harnlassen - starker Durst - Müdigkeit, Erschöpfung - schlecht heilende Wunden - Juckreiz - Sehstörungen - Harnwegsinfekte
Hypoglykämie (Unterzuckerung) Anzeichen einer Unterzuckerung - auftretender kalter Schweiß - Unruhe, Nervosität, Gereiztheit - Angstgefühl -Sprachstörungen, Konzentrationsschwäche - Sehstörungen - Gleichgewichtstörungen
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